Eine Holzterrasse zum Wohlfühlen

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Bau einer Terrasse

Für viele Eigenheimbesitzer und Gartenfreunde ist die Terrasse ein gemütlicher Ruhepunkt in der Natur. Sie dient der Entspannung nach einem langen Arbeitstag und hier trifft sich die Familie am Wochenende zur gemeinsamen Kaffeetafel oder einer fröhlichen Sommerparty.

Holz ist als Baustoff für eine Terrasse sehr gut geeignet, es fügt sich mit seiner warmen Atmosphäre perfekt in das natürliche Umfeld ein. Außerdem ist Holz haltbar und pflegeleicht, und es lässt sich leicht verarbeiten. Deshalb bevorzugen viele Heimwerker Holzdielen für den Bau ihrer Terrasse.

Der Aufbau einer Terrasse erfordert nicht nur handwerkliche Fähigkeiten, sondern auch eine exakte Planung. Dazu gehört neben die Auswahl der Hölzer vor allem eine stabile Unterkonstruktion aus Tragebalken. Sie schützt das Holz vor Feuchtigkeit, sorgt für eine gute Belüftung und verhindert den unmittelbaren Kontakt zum Erdreich. Unter den Tragebalken ist ein Unterbau erforderlich, damit sich das Regenwasser nicht staut. Außerdem gleicht der Unterbau Unebenheiten im Boden aus und bringt die Terrasse zusammen mit der Unterkonstruktion auf die gewünschte Höhe. Ein einfacher Unterbau besteht aus folgenden Schichten.

  • Eine Kies- und Sandschicht, um Regenwasser aufzunehmen und abzuleiten.
  • Wurzelvlies verhindert, dass Unkraut zwischen den Terrassendielen nach oben wächst, lässt aber Wasser von oben durch.
  • Betonplatten dienen als Auflagefläche für die Tragebalken aus Holz, auf denen die Dielen befestigt werden.
  • Die Tragebalken bestehen idealerweise aus dem gleichen Holz wie die Terrassendielen. So entstehen keine unterschiedlichen Spannungen, wenn das Holz „arbeitet“.

Verschiedene Baustoffe finden Sie bei uns im Geschäft in Penig, wir beraten Sie über die Materialeigenschaften und geben Ihnen wertvolle Tipps für den Terrassenbau.

Welche Hölzer eignen sich für eine Terrasse?

Bei der Auswahl der Holzdielen spielt natürlich die Optik eine große Rolle. Die Terrasse soll sich harmonisch in das Gesamtbild einfügen. In unserem Holzhandel finden Sie ein umfangreiches Angebot verschiedener Hölzer. Als Terrassendielen kommen vor allem einheimische Nadelhölzer oder tropische Harthölzer zu Einsatz. Alle diese Holzsorten haben Vor- und Nachteile. Hier sind die wichtigsten Holzarten im Überblick.

Tropenholz

Teak ist das bekannteste Tropenholz. Die Farbe ist rötlich-braun, das Holz ist sehr belastbar. Bangkirai wird häufig zu Dielen verarbeitet, es ist besonders wegen der glatten Oberfläche und der dunkelbraunen Färbung beliebt. Weitere tropische Harthölzer sind Cumaru und Garapa. Alle Tropenhölzer sind sehr hart und ausgesprochen resistent gegen Holzschädlinge. Um die tropischen Regenwälder zu schützen, werden inzwischen Harthölzer, zum Beispiel Teak, auf Plantagen angebaut. Trotzdem sind Tropenhölzer teurer als einheimische oder europäische Hölzer.

Einheimische und europäische Hölzer

Die sibirische Lärche ist ursprünglich in Westsibirien beheimatet, doch Schweden und Finnland bauen den Nadelbaum zur Holzproduktion an. Das Holz hat einen Gelbton mit rötlichen Akzenten und ist hoch beanspruchbar. Der hohe Harzanteil macht die sibirische Lärche unempfindlich gegen Schimmel und Schädlingsbefall. Wegen des sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnisses wird die sibirische Lärche häufig zu Terrassendielen verarbeitet. Kiefer und Fichte sind einheimische Nadelbäume. Ihr Holz ist preiswert, aber weniger resistent gegen Pilze und Schädlinge. Es ist weich, lässt sich gut verarbeiten und ist besonders wegen der attraktiven Maserung beliebt.

Dielen finden Sie in unterschiedlichen Längen und mit verschiedenen Profilen im Holzhandel, ebenso das notwendige Zubehör für eine professionelle Montage.

So behalten Terrassen aus Holz ihre Schönheit

Osmo Terrassenöl

Die Holzbalken für die Unterkonstruktion sind meist druckimprägniert und auch die Terrassendielen sind in vielen Fällen bereits mit einem Witterungsschutz versehen. Doch nach einiger Zeit neigen besonders die einheimischen Hölzer unter dem Einfluss von Sonne, Regen und Frost zum Vergrauen. Um die natürliche Schönheit des Holzes zu erhalten, lohnt sich eine regelmäßige jährliche Pflege.

Holzlasuren schützen das Holz und unterstreichen die Farbe, sind jedoch nur bedingt trittfest. Deshalb eignet sich ein Holzschutzöl besser für Terrassendielen. In unserem Geschäft finden Sie spezielle Terrassenöle von OSMO, die einen natürlichen Schutzfilm bilden und so das Holz nicht nur pflegen, sondern auch Absplitterungen verhindern. Dies ist besonders wichtig, wenn die Terrasse oft barfuß betreten wird. Der ausgehärtete Schutzfilm verhindert das Eindringen von Wasser, das Holz quillt nicht auf und verzieht sich nicht. Besonders bei Dielen mit Längsrillen ist Öl ein guter Schutz, da sich in den Rillen Regenwasser ansammelt. Schadhafte Stellen schleift man vor dem Ölen ab, ist die Terrasse schon sehr vergraut, hilft ein Abschliff der gesamten Dielen, bevor das Öl aufgebracht wird.

Bei regelmäßiger Pflege werden Sie viele Jahre Freude an Ihrer Holzterrasse haben.